Update: Spiel gegen die Wild Boyz Deggendorf

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Servus beinand.

Den Spielbericht mit ausführlicher Spielverlaufsbeschreibung findet Ihr auf der Seite der Wild Boyz. Treffend und akkurat geschrieben in bekannter Qualität.

Hier gibt’s wie immer das Drumherum und die Skandälchen.

Zu Beginn der Partie schon die beste Nachricht: Top-Scorer und einziger Hoffnungsträger Mario #90 verletzt. Durch den angebrochenen Querfortsatz eines Rückenwirbels signifikant geschwächt, spielte Mario von Anfang an und freiwillig Abwehr, um den Checks vorne zu entgehen und sich zu schonen. Und damit der Mario weiß, was er vermeiden sollte, hat ihn Haaare #64 Anfang erstes Drittel versucht, über den Haufen zu fahren, damit er ja Obacht gibt. Leider endete das Vorhaben in einem besorgten Mario, der sich über den am Boden liegenden, unter temporärer Apnoe leidenden Haaare, Sorgen machte…

Die Feststellung des Abends könnte sein, dass die Wild Boyz Fortschritte machen im Teamplay. Streckenweise haben Sie uns gut eingeheizt, und es wäre Ihnen vergönnt gewesen, aus diesen Situationen heraus zu treffen. An dieser Stelle Respekt vor der Entwicklung, die das Team genommen hat. Die andere Seite ist tatsächlich, dass Gegentore und andere Spielsituationen immer noch das Potential haben, die Konzentration und Geschlossenheit zu unterbrechen. Wenn die Wild Boyz das in Zukunft in den Griff kriegen, wird’s eng für uns und alle anderen in der Liga. Außerdem fehlt den Schwarz-gelben nach dem Weggang von Mario Götze ein Knipser… moment, falsche Baustelle. In der Tat gibt’s bei den Wild Boyz keinen Vollstrecker. Teamplay only gets you so far, my dear.

Das haben letzte Woche bereits die Red Devils erkannt. Sinngemäßes Zitat: „Wir versuchen Eishockey zu spielen, und ihr schickt’s die Guten lang. Das kannst Du fast nicht verteidigen, do fahrst sauba ein“. Was uns stark macht, fehlt manchen Mannschaften, die versuchen, Lehrbuch zu spielen. Bock auf Zocken, Knipser, Sniper, Torjäger, Inselbegabte 🙂 Auch dieses Prinzip hat Grenzen, unbestritten, aber bis dort sind, haben wir eine Menge Spaß!

system_zeroDass wir momentan mehr auf Konter spielen hat sicher etwas mit dem wieder entdeckten System Zero zu tun. Es klappt momentan einfach und es reicht – bisher.

Das bringt das leidige Thema der Absenzen aufs Eis, und dabei geht’s nicht um die gelegentlichen Ausfaller, sondern um die regelmäßigen: Patrick, Kutte, Klaus, Christoph usw. Irgendwann ist doch mal gut mit Frau und Jagern und woas da Deifi wos. Lossts Eich im Spai a wieda amoi blicka.
Dann miassadn so oida Hackler wia i ned so vai lauffa. Zefix.

Es wäre schön, mal wieder mit 10+ Mann zu spielen, dann bräuchten wir nicht so zu knausern und könnten wieder mal richtig aufdrehen. Aiso, zammreissen, spain kemma.

Die Torschützen und Spielverderber des Abends: #45 Klasen, #36 Fab und #90 Mario. Drei verschiedene Torschützen sicherten neben einer soliden Abwehrleistungen den erkämpften Erfolg.

Seinen ganz eigene Kampf hatte Matt #77 Anfang des zweiten Drittels. Nach Wiederanpfiff blieb er erst mal draußen und ließ die anderen ran. Als dann Christian #69 zum wechseln kam, tat er entschlossen mit spartanischer Miene den ersten Schritt aufs Eis, den zweiten fast, und dann lag er schon lang auf der Fresse. Er wollte sofort aufstehen (Er musste doch spielen!), und legte sich wieder auf den Bauch… Ihm selbst dämmerte bereits, wo der Fehler war, nur Christian hatte es noch nicht ganz überrissen („I hob gmoant, der hod a Schlagal…“). Er wurde jedoch von Matt zurück ins Spiel beordert („Geh wieda eine, i ka ned, …“) Mit diesen Worten kroch Matt von der Eisfläche durch die Bandentür wieder zurück auf rutsch-festen Grund. Die andern auf der Spielerbank konnten nur noch lachen, als Matt seine Kufenschoner dezent von den Schuhen nahm.

Die Auflösung im Dialog:
„Ja sog amoi, warum duasd denn in da Drittelpause a de Schoner auffe?“
„Weil i beim Br…. war, desweng!“

Ah so.

Das allerbeste natürlich wie so oft auch off the boards backstage: Wie meistens geht der Herr Klasen #45 mit Damenbademantel zum Duschen. Soweit bereits Kult. Zehn Minuten später allerdinpudelnackt_in_oberbayerngs kommt er pudelnackt in die untere Kabine gerannt: „Haaare,“ [der wenig vorher die Dusche verlassen hatte] „dua mein Bademantel her!“. Haaare hat natürlich nicht gewusst, was los ist, und erst als Roman #44 kurz darauf würdevoll im hellblauen Frottee die Kabine betrat, war’s klar… what have we laughed! Der Tisch voll Mädels oben im Restaurant hat den nackten Unbekannten aus der Dusche flüchten sehen und daraufhin das Essen zurückgehen lassen. Für alle, die nicht dabei waren, gibt’s die DVD im PRO-Shop.

Die Bademantelidee verfolgt uns weiter. Stefan ist an einem Sponsor für den feinen After-Show-Zwirn dran, und wenn’s klappt, gibt’s auch eine eigene Sponsorenseite mit Lobpreisungen sowie Jahreskarten zu unseren Spielen für die ganze Belegschaft.

Abschließend bleibt ein Nachgeschmack zum Spiel. Treffend formuliert hat das ein prominenter Gast auf der Tribüne nach dem Spiel: Helmut Fischer

Die Wild Boyz schlagen sich selbst – schön, dass wir dabei sein durften!

Das Bild im Beitragskopf stammt übrigens aus einem Artikel über richtiges Training, um Verletzungen in Eishockey vorzubeugen -> geh ma!

Gentlemen, es war mir wieder eine Ehre, mit Euch spielen zu dürfen.

*This article was written while listening to dubstep compilations and therefore no guarantee is given for fitness for any purpose whatsoever*

 

7 thoughts on “Update: Spiel gegen die Wild Boyz Deggendorf

  1. Mario90

    😀 😀 😀
    Bin natürlich aufgrund von Bachelorarbeit wieder der erste der des liest. Der Appell an unsere Abwesenden war mal fällig… vielleicht hörns auf unsern Dienstältesten 🙂
    Oa Frage hätt i no: Wie vui hod dir da Matt zoid damit du sei Aktion Anfang vom zweiten Drittel ned erwähnst?

    • Roman Eisenlunge

      Des würd mi a interessieren. 😀
      I glaub ja, dass am Matt wegen dem Regen die ganze Zeit s Eis einfach zu schlecht war und er seine Kufen net kaputt machen wollt.

  2. Haaare #64

    Der Absatz kommt no, den hob i tatsächlich vergessen… Der nockerte Klasen mid seim Bademantel hod mi ganz duachanand brocht 🙂

  3. Eisenlunge

    „Es wäre schön, mal wieder mit 10+ Mann zu spielen“
    Find i net. Mia daugt des, wenn i mei Ausdauer ausspielen kann…

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