Das Spiel gegen die Red Devils und das Geheimnis unseres Erfolgs

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Letzten Sonntag spielten wir endlich das ausständige Spiel gegen die Red Devils Vilshofen. Vor einiger Zeit, mögen es ein oder zwei strenge Winter her sein, hatten wir aufgrund eines Missverständnisses eine Doppelbelegung der Eisfläche in VOF. Die Red Devils haben damals dankenswerterweise ihr Training nach hinten geschoben. Als Gegenleistung haben wir ein Freundschaftsspiel zu einer unserer Eiszeiten ausgemacht und einen Kasten Hacklhill spendiert.

Das zur Vorgeschichte. History mode off, breaking news mode on.

Schon vor Beginn des Spiels zogen bei manchen von uns Stirnfalten auf. Die RDV rückten mit 15 Mann an, und einige haben sich noch nicht mal umgezogen. Wir, stark unterbesetzt wie so oft, saßen mit 9 Feldspielern und zwei Goalies auf der anderen Seite. Damit war von Anfang an klar, dass wir die Schlittschuhe auf Eco-Modus stellen mussten, um im letzten Drittel konditionell nicht komplett unter die Kufen zu kommen.

Und so teilten wir uns die Kräfte entsprechend ein: Vollgas im ersten Drittel, Mittel im zweiten und den letzten Abschnitt mit Anstand stehen… Wie immer halt 🙂

Kurz zum Spiel. Vom ersten Bully weg machte das Match einen riesen Spaß. Gutes Eishockey seitens der RDV, das wir streckenweise gut mitspielen konnten. Dank eines starken Super Marios #90, bei dem nach eigenem Bekunden „das Handling“ optimal klappte, konnten wir bis Mitte des zweiten Drittels sogar 6:2 in Führung gehen. Das überraschte wohl die meisten von uns. Genauso überraschend war, dass wir danach nicht mehr treffen konnten.

In der Folge drehten die Devils auf und spielten uns phasenweise mit flüssigen Kombinationen an die Wand. Wir verteidigten das Ergebnis einigermaßen und hatten sogar noch Chancen auf weitere Tore. Letztlich beendeten wir die Partie mit einem verdienten 6:7 für die Devils, die am Ende auch konditionell überlegen waren. An dieser Stelle seid schon mal gewarnt: Wir wollen Revanche! 🙂

Insgesamt war es eine sehr faire Begegnung. Wir hatten zu Beginn „körperloses“ Spiel vereinbart, an das sich auch alle hielten. Anmerkung des Autors: Was anderes hätte ich bei dem Speed auch nicht ausgehalten. Fünfmal raus in die Boards, auseinanderfalten und wieder Gas geben, da hätte ich mich eh hinlegen müssen…

Die Torschützen sind mir aktuell nicht gegenwärtig. Ich bin mir sicher, Ihr schreibt die fleißig in die Kommentare.

Wir hätten gern für unseren Captain Fab #36 gewonnen, der mit einer jahreszeittypischen Malaise zu Hause lag. @Patrick, Kutte, Uli, Christoph und alle die-normalerweise-do-san-oba-des-Moi-ned: Ihr habt’s wos versammt! Bei der Revanche auf jeden Fall antreten, sonst gibt’s nächstes Mal nur Wasser im Training…

In der Nachbesprechung des Spiels mit den RDV kam es dann auf. Unser System wurde entlarvt. Zitat RDV: „Ihr habts oan guadn, und den schickt’s. Des foid a ned auf…“ *Ironie* 

So, dass war’s. Jetzt sind wir künftig für alle anderen Mannschaften schlagbar, der Code ist geknackt. Scheinbar. Tatsächlich ist es etwas anders.

Zum einen: wir haben mehrere Gute, die wir schicken.
Zum anderen: das wahre Geheimnis unseres Erfolgs ist ein anderes. Nach jedem Training gibt’s für alle ein Regenerationsbad mit weißen Tigern in den geheimen Badegärten des Vilshofener Hallenbads. Das Foto zeigt exemplarisch zwei bekannte Personen, die sich ebenfalls auf diese Weise erholen und zentrieren. Bilder von unseren Badegängen sind leider vertraulich.

Magier-Duo Siegfried & Roy in Las Vegas

Quelle: http://www.eskalierende-traeume.de/frisches-autorenfleisch/magier-duo-siegfried-roy-in-las-vegas/

Für nächstes Jahr überlegen wir, mit Kodiakbären zu baden. Dafür gibt’s dann auch die neuen PRO-Bademäntel!

Gentlemen, es war mir wieder eine Ehre mit Euch zu spielen!

 

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