Turnier der Ranzinger Devils: Der Bär ist los…

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Grundausstattung für ein Inline-Turnier…und ward nicht mehr gefunden. Die Ergebnisse und Platzierung für alle Statistiker gibt’s ganz am Ende des Artikels.

PRO-Torschützenkönig mal wieder Mario #90 mit 4 Haisln, bester PRO-Goalie mit einer gefühlten Quote von 95% Saves trotz der 19 Gegentore: #6 Mike.

Schmerzlich vermisst haben wir die beiden NIHL-Goalgetter Mat #77 und Klasen #45, die weiß der Kuckuck was zu tun hatten. Ausserdem hätten wir mittendrin unseren Mann für schwierige Situationen, Tobi #91, sehr gut zur tiefenpsychologischen Unterstützung oder einfach nur zum Gaudi machen brauchen können.

Wie gesagt, der Bär war uns an diesem Samstag etwas von der Leine gegangen. Die Leistung war weitgehend mager, der Spaß etwas wenig. Erst am Ende, durch ein versöhnliches letztes Spiel, kam beides wieder zurück.

Der Tag begann schon bei einigen in Osterhofen etwas anders als geplant. Fabian #36 zum Beispiel hat noch seinen Volksfest-Dampf im Tiefschlaf weggeatmet, als ihn Kutt #19 zum ausgemachten Zeitpunkt abholen wollte. Da der Kutt #19 do ned a so is, hat er sich mit Fabians Freundin einfach in die Küche auf an Kaffee gesetzt und gewartet, bis der werte Herr transportfähig war.

Die Spiele der Reihe nach.

Als ob die Ranzinger es gewußt hätten, dass wir kein „Opener“-Team sind, haben sie uns das Eröffnungsspiel zugeteilt. Unter normalen Umständen sind unsere ersten Spiele bereits kritisch. Zur Volksfestzeit wird’s nicht wirklich besser.

So ging das erste Spiel gegen die Bonebreakers aus Regensburg knapp mit 1:2 verloren. Zwei schnelle Gegentore brachten uns in einen 0:2 Rückstand, den wir  nicht mehr aufholen konnten. Das zweite Tor der Regensburger war durchaus sehenswert: Ein Schuss aufs Tor, der von einem Regensburger Stürmer mit der Vorhand durch die eigenen Beine ins Tor abgefälscht wurde, überraschte Verteidigung und Goalie. Wer sichs jetzt grad nicht vorstellen kann, der möge einen Sachkundigen bitten, die Szene nachzustellen. 🙂
Das Tor vom Mario spiegelt auch den Spielverlauf wieder, Assistant weiß ich jetzt nicht mehr. Mehr war da noch nicht drin, und angesichts der durchschnittlichen Promillezahl auch in Ordnung. Mit einer Strafzeit (2 Minuten wegen Beinstellen) gleich im ersten Spiel avancierte Schos #34 von Beginn an zum „Aggressive Leader“. Sein Einsatz sollte im letzten Spiel sogar noch belohnt werden.

Im nächsten Spiel hatte wir es mit unserem Lieblingsgegner Deggendorf Pflanz zu tun. Lieblingsgegner deshalb, weil die um so viel besser sind, dass wir absolut nichts zu verlieren haben, ausser wir ergeben uns unsportlich kampflos.
Und so verloren wir auch kämpfend mit 0:6, was ich ob der Höhe von seiten der Pflanz etwas unsportlich fand 🙂 Auch hier langte Rudelführer Schos #34 wieder hin und kassierte standesgemäß 2 Minuten wegen Haltens.Helden von Deggendorf

Einschub:
Training: Der Begriff Training oder das Trainieren steht allgemein für alle Prozesse, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen. -Wikipedia

Im letzten Gruppenspiel unterlagen wir den Hofberger Berglöwen mit 1:5. In diesem schnellen und druckvollen Spiel wurde uns zum zweiten Mal kurz hintereinander klar, dass wir mit unserem aktuellen Trainingspensum auf Rollen nicht immer konkurrenzfähig sind. Bereits nach dem Pflanz-Spiel haben wir festgestellt, dass zwar ein 0:6 bei einer Trainingsdifferenz von 3x pro Woche (DEG) vs. 3x im Jahr (PRO) eigentlich gar nicht so schlecht ist, die Freude am Spiel aber auf Dauer auch nicht gerade steigert.
ALA (Aggressive Leader Action): Stockschlag mit schönem Schwungradius. 2 Minuten, Fehlanzeige. Der Schiri hat die Regelwidrigkeit im Gegensatz zur Allgemeinheit nicht erkannt, was auch etwas zu Schos‘ Unmut beitrug, unterbrach es doch die Strafzeitenserie. Dennoch ließ er sich zu keinem weiteren Versuch hinreißen.
Bereits vor diesem Spiel wurde Kapitän Fabian #36 vom Berglöwen-Captain darauf hingewiesen, „unseren #34er“ etwas zu bremsen. Er sei wohl etwas ungestüm…

So kam es also, dass wir nach der Vorrunde knapp Gruppenletzter waren. Der gescheite Turniermodus, und das meine ich ernst, bescherte auch den Teams knapp hinter der Elite noch zwei zusätzliche Spiele.

Das erste dieser „Spiele um die Plätze 5-7“-Serie bestritten wir gegen den Gastgeber Ranzinger Devils. Ergänzung Mario #90: Fabian #36 und Mario #90 versemmelten zu Anfang zwei Hundertprozentige. Es hätte 2:0 stehen und dann ganz anders laufen können, vor allem weil wir ansonsten a no einige Chancen ghabt ham. Erst abm 0:3 hama uns quasi ergeben.

Ein aus unserer Sicht vollkommen ödes Spiel. Wir waren chancenlos, permanent unter Druck und kassierten folgerichtig ein glattes 0:5.
Die Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt durch den vorangegangenen McDonalds-Besuch von einigen etwas geschwächt. Der Mix aus Fett, Fleisch und kurzkettigen Kohlenhydraten an etwas Blattsalat lag doch sehr im Magen.
Mitten im Spiel musste Haaare #64 passen. Ob es das viele Schwitzen oder die triste Vorstellung war, die ihm Kopfschmerzen bereitet hatte, werden wir nie erfahren. Die Mannschaft sortierte sich neu baute flexibel einen neuen Verteidiger ein.

Einschub:
Zweite Luft – English term or phrase: second wind.
A return of strength or energy that makes it possible to continue in an activity that needs a lot of effort. -Wikipedia

Die Stimmung erreichte nach dem Spiel den absoluten Tiefpunkt. Das nahm Schos #34 aka „Aggressive Leader“ zum Anlass, für’s letzte Spiel einen Kasten Radler vom Kiosk auf die Spielerbank zu stellen. Diese Geste verstärkte die „Iatz-pack-mas-nomoi“-Motivation zusätzlich. Am Ende eines ausgeglichenen Spiels gegen die Bonebreakers Regensburg stand es 3:1 für uns, und neben Dauerbrenner Mario #90 hat auch „AL“ Schos #34 getroffen. Einsatz und zweite Luft wurden belohnt.

Das nicht alle Reds Trainings- bzw. Veränderungs-resistent sind hat Uli bewiesen. Wieder einmal am Start, um die unglaublichen Leistungen auf Fotos festzuhalten, hatte sie diesmal eine sehr brauchbare Kamera mit Teleobjektiv dabei. Die 174 Bilder dürft ihr gespannt hier durchblättern. Danke, Uli!

Als Gast war diesmal Sebastian Bauer dabei, der zu seinem Einstand eine Kasten Bier mitgebracht… ach nein, eine Torvorlage gegeben hatte! Respekt, wer so einsteigt, darf ruhig genauso weitermachen!

Eine bemerkenswerte Tatsache aus der Vereinsgeschichte: Nach den 6. Plätzen beim Hauptstadtcup 1999 und 2000 und einem 6. Platz 2010 beim „Unda  da Brugg“-Turnier in Regensburg ist das der vierte 6. Platz bei einem Turnier. Sollte ich einen vergessen haben, bitte melden!

Im Vertrauen darauf, dass ihr über die Kommentare fehlende Scorer ergänzt und den Bericht korrigiert, soll es hiermit gut sein. Auch wenns nicht zu mehr gereicht hat, a Gaudi war’s trotzdem wieder. Gentlemen, es war mir eine Ehre!

1. Gruppenspiel

PRO – Regensburg Bonebreakers 1:2

  Scorer Assistant
1:2

#90 Graupensperger

2 min Strafzeit #34 Mäusl G. wegen Beinstellen

2. Gruppenspiel

PRO – Deggendorf Pflanz 0:6

2 min Strafzeit #34 Mäusl G. wegen Halten

3. Gruppenspiel

PRO – Hofberg Berglöwen 1:5

1:5 #90 Graupensperger #34 Mäusl G.

1. Platzierungsspiel Plätze 5-7

PRO – Ranzinger Devils 0:5

2. Platzierungsspiel Plätze 5-7

PRO –  Regensburg Bonebreakers 3:1

1:0 #90 Graupensperger #1 Bauer S.
2:0 #90 Graupensperger
3:1 #34 Mäusl G.
Endergebnis: 6. Platz mit 2:8 Punkten, 5:19 Toren.

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