4. NIHL-Spiel: PRO vs. Wild Boyz DEG

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Mann, mann, mann, was war das für ein Spiel. Es war wieder alles dabei: Spannung, Stimmung, Stunts. Viele Tore, Kuriositäten und Rekorde.
Mit dabei diesmal Christoph und Johannes, zwei Spezln vom Patrick und Kutte.

Schon vor dem Spiel war alles anders wie bei den vergangenen Partien. Treten wir normalerweise mit optimaler Ressourcenplanung an, mussten wir dieses Mal ein Ungleichgewicht verkraften.  Wo sonst 10, 11 Mann locker in der Kabine Platz finden, waren wir diesmal 14.  Sogar mehr Spieler als der Gegner, was echt Seltenheitswert hat. Der obligatorische halbe Kasten isotonischen Hopfenkaltgetränks war auf mickrige vier Flaschen geschrumpft. Der Spieler-Hoibe-Quotient sank auf  ein All-Time-Low von ca. 0,25. Was tun?

Nun, die Reihen wurden professionell nach dem PRP (Puschkin Resource Planning: „Ihr siemme vorn, mir sechse hint, Mike im Tor.“) organisiert und einem drohenden Mangelzustand an Hacklhill war von den meisten vorgebeugt worden -> Fasching! Also alles halb so schlimm 🙂

Der Spielverlauf: 1. Drittel

Relativ früh im ersten Drittel trat Klaus #54 zu seinem ersten Solo an und setze die Scheibe mit einem Klingeln an den langen Pfosten, von wo der Puck wieder zurück ins Spielfeld sprang. Wie umfänglich die Scheibe hinter der Linie war, hat keiner so genau gesehen. Der Schiri anscheinend schon, Tor wird gegeben, weiter geht’s. Mario #90 und Christoph haben prima harmoniert und uns bis zum  Ende des 1. Drittels 5:2 in Führung geballert.

2. Drittel
Das zweite Drittel fühlte sich ganz anders an. Die Wild Boyz hatten eine gute Phase und waren überlegen.  Erst die Pausensirene beendete die Aufholjagd. Das Drittelergebnis 1:3 aus unserer Sicht zum 6:5 Zwischenstand braucht keinen weiteren Kommentar.

3. Drittel
Im letzten Drittel ritt wieder die Puschkin-Kavalerie. Matt #77,  Mario #90 und Christoph trafen, Piehlo #91, Schoß #34 und Kutt #19 assistierten. Endstand 11:7, Puschkin Reds sind ungeschlagener Vorrundenmeister der NIHL.

Das „Längste Solo der Vereinsgeschichte“
Um in Unterzahl Zeit zu schinden, setzte Klaus #54 zu einem Solo in Richtung gegnerisches Tor an. Er spielte den ersten aus, umlief den nächsten, zog zum Tor, ignorierte alle „Schiaß! Schiaß!“-Rufe von der Bande, fuhr hinter dem Tor vorbei und aus dem gegnerischen Drittel wieder heraus. Wer sich jetzt mehr gewundert hat, die Wild Boyz oder wir, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall dämmerte es allen, was da geschah, als er hinter dem eigenen Tor zu einer weiteren Runde ansetzte. Nach ein-einhalb Runden lief er sich schließlich in zwei Gelbschwarzen fest. Hinterher haben wir alle nur über das „Längste Solo der Vereinsgeschichte“ gelacht 🙂

Schos #34 räumt ab
Auf dem Foto steht Mike #6 schon wieder. Schos hatte aber auch ihn im Eifer der Verteidigung samt Gegner spektakulär ins Tor geschoben, und selbiges bis hinter an die Bande. Nach dem ersten Schrecken blieb nur Gelächter auf der Bank zurück.

Christian #69 räumt auf
Christian #69 legte einen hollywoodreifen Stunt hin, als er nach bester Boris Becker-Manier zum Hecht ansetze, um einem davon geeilten Wild Boy die Scheibe vom Schläger zu klauen. Er flog, er rutschte, und dagreite den Puck gerade noch so, bevor der Wild Boyz-Stürmer zum Abschluß kommen konnte. Alles echt, alles ohne Double.

Zweimal Treffer nach Schiri-Votum
Das erste und das vorletzte Tor wurden nach Schirientscheidung gegeben. Einmal Innenpfosten und zum anderen ein Dem-Torwart-unterm-Schoner-Durchrutscher wurden durch den Herrn im Gestreiften für gut befunden. Uns soll’s recht sein 🙂

Schnellstes Unterzahl-Tor der Vereinsgeschichte
Gemessen hat das keiner. Geschätzt hätten es 2,5 Sekunden sein können. Das erste Bully nach ausgesprochener Strafzeit gegen uns gewinnt Mario #90 im Wild Boyz-Drittel, legt die Scheibe zwischen den Verteidigern durch und zieht ab: Tor! Schneller geht’s fast nicht, Gratulation!

Der erfreuliche Trend zur 4-Tore-Differenz bei Siegen festigt sich. Wir sind gut drauf und freuen uns auf die Play offs. Irgendwann muss es ja mal was auf die Mütze geben 🙂

Vielen Dank an unsere Gäste, Christoph und Johannes! Kemmts amoi wieda. So manch anderer Gast läuft mittlerweile mit eigenem Trikot auf 🙂

Zum Schluß bitte x Sekunden Eurer Wahl fest an Fabi #36 denken, der beim ersten 2-stelligen Sieg seit langem nicht dabei sein konnte.

Fotos zum SpielAlle Fotos zum Spiel sind hier.

 

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